Ich habe Strafanzeige erstattet wegen des gestern begonnenen Baus der B49-Umgehungsstraße Reiskirchen. Der Oberboden am Brückenbauwerk 3 wurde gestern, wie in der Bauausschreibung festgeschrieben, abgetragen. Damit wurden alle möglichen Lebensstätten geschützter Arten und dort eventuell vorhandene Einzeltiere vernichtet. Dieses hätte laut Naturschutzgesetz und den Auflagen des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs nur nach einer erfolgreichen Umsiedlung der Zauneidechsen geschehen dürfen. Diese Umsiedlung hat nie stattgefunden. Daher stellt die Zerstörung eine Straftat dar.
Die Strafanzeige ist zu finden unter https://www.projektwerkstatt.de/media/text/verkehr_b49_bauwerk3strafanzeige.pdf
Die Strafanzeige ist zu finden unter https://www.projektwerkstatt.de/media/text/verkehr_b49_bauwerk3strafanzeige.pdf
❤9👎1
So sieht gerade die Werbung für Neubau von Wohnhäusern in Lindenstruth aus - und zwar nördlich der Bahnlinie, also zusätzlicher Verkehr in jedem Fall für die bisherige B49. Die Umgehungsstraße nützt gar nichts. Und dann werben sie noch mit ÖPNV-Anschluss. Sorry ... der Zug fährt zwar direkt am neuen Wohngebiet vorbei (auf dem Luftbild gut sichtbar von rechts diagonal durchs Bild), aber der Zug hält da nicht. Toller ÖPNV-Anschluss ...
https://wohnglueck.de/property/1419129
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wohnglueck.de
Wohn-Grundstück | WGL-1419129
Im östlichen Teil des Landkreises Gießen befindet sich die Gemeinde Reiskirchen, die sich aus den Ortsteilen Bersrod, Burkhardsfelden, Ettingshausen, Hattenrod, Lindenstruth, Reiskirchen, Saasen und Winnerod zusammensetzt. Reiskirchen ist verkehrsgünstig…
In den letzten Tagen habe sich regionale und überregionale Fernseh- und Radiosender mit dem B49-Neubau beschäftigt. Die Beiträge sind aus verschiedenen Blickwinkeln sehr problematisch. Daher seien sie hier kommentiert verlinkt. Allen gemeinsam ist, dass sie die Frage des Sinns der Straße gar nicht erwähnen.
HR (Hessenschau und HR-Info/Radio)
In den Beiträgen des HR dürfen die Betonmänner aus der Reiskirchener Politik unwidersprochen behaupten, dass der Verkehr auf der jetzigen B49 unerträglich ist und durch den Neubau endlich raus kommt. Damit wiederholen sie die Lügen, auf denen die ganze Planung beruht. Denn 2/3 des Verkehrs auf der B49 in Reiskirchen sind laut eigenen Zahlen der Planungsbehörde Fahrten innerhalb von Reiskirchen, Lindenstruth und aus Richtung Bersrod. Dieser Verkehr kann nicht über den Neubau im Süden des Ortes umgeleitet werden, d.h. die Entlastung wird sehr gering ausfallen (wahrscheinlich weniger als ein Viertel, da der rein innerörtliche Verkehr noch gar nicht mitgezählt wurde). Das alles wird im Beitrag der Hessenschau vom 7.7.2026 nicht erwähnt, aber immer nicht nur über Eidechsenzäune, sondern auch über die Straße als solcher gesprochen.
https://www.hessenschau.de/tv-sendung/hitzewelle-sorgt-fuer-stau-im-krematorium--hessenschau-vom-07072026,container-76224.html
Skandalös ist hingegen die Radiosendung des HR und die dazugehörige Textseite vom 4.7.2026. Die enthält viel Falsches - und der Redakteur Marc Klug hat sich auch recht feindlich gegenüber den Kritiker*innen der Straße verhalten. Nicht nur eine Lüge, sondern üble Nachrede (strafbare Handlung) ist die Behauptung, der B49-Gegner Jörg B. sei vorbestraft wegen Sachbeschädigung. Das ist einfach frei erfunden. Dass der Satz im Text in einen Kontext mit der Sabotage an den Eidechsenzäunen gestellt wird, zeigt, dass HR-Mann Klug (welch unpassender Name) mit seiner Diffamierung sehr gezielt eine bestimmte Wahrnehmung erzeugen wollte.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/warum-in-reiskirchen-jetzt-ein-eidechsenzaun-rund-um-die-uhr-bewacht-wird-v1,reiskirchen-eidechsenschutzzaun-ortsumgehung-100.html
RTL und ntv
Am Sonntag, den 5.7., war ein Aufnahmeteam an Bauwerk 3 und hat sehr lange mit dem Bürgermeister und B49-Gegner*innen, darunter Anwohner*innen gesprochen. Dabei ging es auch um die ganzen Zerstörungen der Natur, die Lügen mit den Verkehrszahlen und vieles mehr. Doch RTL hat daraus eine reine Witzsendung gemacht, in der sie die Straße gar nicht thematisieren, sondern es so dastehen lassen, als gäbe es in Reiskirchen Bekloppte, die wahnhaft Plastikplanen durchschneiden. Das ist kein Versehen, sondern Drecksjournalismus.
Auf RTL in der Sendung vom 5.7.2026 (nicht mehr lange zu sehen), auf NTV mit fast identisch-absurder An- und Abmoderation https://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/nachrichten/Nachrichten-von-11-00-Uhr-article9834451.html ab 12:18min.
Die Zerstörung des Jossollertals, die Vernichtung von Lebensräumen geschützter Arten, von landwirtschaftlichen Flächen und viele weitere Schäden, Ignoranz gegenüber dem Klimawandel und verfehlte Verkehrspolitik mit Lästern über und Diffamierung von Menschen, die sich dagegen wehren, zu quittieren, ist schon ein sehr armseliger Journalismus.
Wer sich für die Fakten hinter dem Betonprojekt interessiert, wird auf https://b49.siehe.website fündig.
HR (Hessenschau und HR-Info/Radio)
In den Beiträgen des HR dürfen die Betonmänner aus der Reiskirchener Politik unwidersprochen behaupten, dass der Verkehr auf der jetzigen B49 unerträglich ist und durch den Neubau endlich raus kommt. Damit wiederholen sie die Lügen, auf denen die ganze Planung beruht. Denn 2/3 des Verkehrs auf der B49 in Reiskirchen sind laut eigenen Zahlen der Planungsbehörde Fahrten innerhalb von Reiskirchen, Lindenstruth und aus Richtung Bersrod. Dieser Verkehr kann nicht über den Neubau im Süden des Ortes umgeleitet werden, d.h. die Entlastung wird sehr gering ausfallen (wahrscheinlich weniger als ein Viertel, da der rein innerörtliche Verkehr noch gar nicht mitgezählt wurde). Das alles wird im Beitrag der Hessenschau vom 7.7.2026 nicht erwähnt, aber immer nicht nur über Eidechsenzäune, sondern auch über die Straße als solcher gesprochen.
https://www.hessenschau.de/tv-sendung/hitzewelle-sorgt-fuer-stau-im-krematorium--hessenschau-vom-07072026,container-76224.html
Skandalös ist hingegen die Radiosendung des HR und die dazugehörige Textseite vom 4.7.2026. Die enthält viel Falsches - und der Redakteur Marc Klug hat sich auch recht feindlich gegenüber den Kritiker*innen der Straße verhalten. Nicht nur eine Lüge, sondern üble Nachrede (strafbare Handlung) ist die Behauptung, der B49-Gegner Jörg B. sei vorbestraft wegen Sachbeschädigung. Das ist einfach frei erfunden. Dass der Satz im Text in einen Kontext mit der Sabotage an den Eidechsenzäunen gestellt wird, zeigt, dass HR-Mann Klug (welch unpassender Name) mit seiner Diffamierung sehr gezielt eine bestimmte Wahrnehmung erzeugen wollte.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/warum-in-reiskirchen-jetzt-ein-eidechsenzaun-rund-um-die-uhr-bewacht-wird-v1,reiskirchen-eidechsenschutzzaun-ortsumgehung-100.html
RTL und ntv
Am Sonntag, den 5.7., war ein Aufnahmeteam an Bauwerk 3 und hat sehr lange mit dem Bürgermeister und B49-Gegner*innen, darunter Anwohner*innen gesprochen. Dabei ging es auch um die ganzen Zerstörungen der Natur, die Lügen mit den Verkehrszahlen und vieles mehr. Doch RTL hat daraus eine reine Witzsendung gemacht, in der sie die Straße gar nicht thematisieren, sondern es so dastehen lassen, als gäbe es in Reiskirchen Bekloppte, die wahnhaft Plastikplanen durchschneiden. Das ist kein Versehen, sondern Drecksjournalismus.
Auf RTL in der Sendung vom 5.7.2026 (nicht mehr lange zu sehen), auf NTV mit fast identisch-absurder An- und Abmoderation https://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/nachrichten/Nachrichten-von-11-00-Uhr-article9834451.html ab 12:18min.
Die Zerstörung des Jossollertals, die Vernichtung von Lebensräumen geschützter Arten, von landwirtschaftlichen Flächen und viele weitere Schäden, Ignoranz gegenüber dem Klimawandel und verfehlte Verkehrspolitik mit Lästern über und Diffamierung von Menschen, die sich dagegen wehren, zu quittieren, ist schon ein sehr armseliger Journalismus.
Wer sich für die Fakten hinter dem Betonprojekt interessiert, wird auf https://b49.siehe.website fündig.
hessenschau.de
Hitzewelle sorgt für Stau im Krematorium | hessenschau vom 07.07.2026
Hitzetote bringen Bestatter an Grenzen / Traumjob Sommerpausen-Abgeordneter / Vandalismus an Baustelle in Reiskirchen / Hessen in 80 Jahren – Energie
😢3
Hallo an alle, die in der Hitze schmoren und darüber nachdenken, wieso Menschen in so einer Zeit neue Straßen bauen ...
Heute war nochmal ein Fernsehteam an der Baustelle und hat mit dem Bürgermeister, Anwohner*innen und uns gesprochen. Wo das gesendet wird (und ob überhaupt), ist unklar, weil die erst mit dem Material selbst Sendeplätze suchen. Wir haben versucht, von dem albernen Eidechsenzaun-Thema auf die eigentlichen Fragen zu kommen: Die Straße selbst ist das Absurde!
Für August/September planen wir nochmal 4-5 Begegnungsfeste. In Hattenrod steht inzwischen ziemlich klar fest, wo es stattfindet, und dass es zeitlich/räumlich mit der Wochenend-Abendpizzeria dort synchronisiert wird. Ein zweites Fest soll in Burkhardsfelden stattfinden. Dort fehlen uns noch Kontakte. Wer kennt Menschen in Burkhardsfelden oder wohnt dort?
Zwei Feste sollen an den beiden Baustellen stattfinden, einmal dann nochmal als Einladung an die südlichen Wohngebiet in Reiskirchen (und Burkhardsfelden) und einmal für Lindenstruth (und gerne auch Hattenrod).
Passend, weil dicht an der Trasse, wäre auch noch das Wohnviertel zwischen Grünberger und Burkhardsfelder Straße (also Friedensstraße und Nebenwege). Wer kennt das Menschen oder wohnt dort?
Ende des Monats rollt die Tour de Natur durch Mittelhessen. Am 29. abends ist eine Infoveranstaltung in Gießen (Sophie-Scholl-Schule) zur Regiotram und zur B49 geplant. Am 30. vormittags geht es dann von dort als Demo über die B49 nach Lindenstruth, um sich die aktuellen Baustellen anzugucken und gegen den Bau zu demonstrieren.
Witziges (eigentlich trauriges) aus dem Gerichtsverfahren: Die Gegenseite hat jetzt behauptet, dass die Verkehrszahlen doch gar nicht unterschiedlich sind. Würde mensch unsere Zahlen (und die der offiziellen Verkehrszahlen) verdoppelt, weil es ja zwei Fahrtrichtungen gibt, käme mensch auf die Zahl, die der Planung zugrundeliegt. Nur: Unsere Zahlen und die offiziellen der Straßenverkehrszählung (SVZ) sind schon für beide Richtungen. Sie sind so niedrig, dass die Anwaltskanzlei dachte, es sei nur eine Fahrtrichtung.
Wir brauchen einen Aufstand aus Grünberg. Die bekommen durch den Bau 3000 zusätzliche Autos in ihre Ortsdurchfahrt, u.a. an der Höfetränke. So werden Probleme auf die nächsten verschoben - rücksichtslos.
Heute war nochmal ein Fernsehteam an der Baustelle und hat mit dem Bürgermeister, Anwohner*innen und uns gesprochen. Wo das gesendet wird (und ob überhaupt), ist unklar, weil die erst mit dem Material selbst Sendeplätze suchen. Wir haben versucht, von dem albernen Eidechsenzaun-Thema auf die eigentlichen Fragen zu kommen: Die Straße selbst ist das Absurde!
Für August/September planen wir nochmal 4-5 Begegnungsfeste. In Hattenrod steht inzwischen ziemlich klar fest, wo es stattfindet, und dass es zeitlich/räumlich mit der Wochenend-Abendpizzeria dort synchronisiert wird. Ein zweites Fest soll in Burkhardsfelden stattfinden. Dort fehlen uns noch Kontakte. Wer kennt Menschen in Burkhardsfelden oder wohnt dort?
Zwei Feste sollen an den beiden Baustellen stattfinden, einmal dann nochmal als Einladung an die südlichen Wohngebiet in Reiskirchen (und Burkhardsfelden) und einmal für Lindenstruth (und gerne auch Hattenrod).
Passend, weil dicht an der Trasse, wäre auch noch das Wohnviertel zwischen Grünberger und Burkhardsfelder Straße (also Friedensstraße und Nebenwege). Wer kennt das Menschen oder wohnt dort?
Ende des Monats rollt die Tour de Natur durch Mittelhessen. Am 29. abends ist eine Infoveranstaltung in Gießen (Sophie-Scholl-Schule) zur Regiotram und zur B49 geplant. Am 30. vormittags geht es dann von dort als Demo über die B49 nach Lindenstruth, um sich die aktuellen Baustellen anzugucken und gegen den Bau zu demonstrieren.
Witziges (eigentlich trauriges) aus dem Gerichtsverfahren: Die Gegenseite hat jetzt behauptet, dass die Verkehrszahlen doch gar nicht unterschiedlich sind. Würde mensch unsere Zahlen (und die der offiziellen Verkehrszahlen) verdoppelt, weil es ja zwei Fahrtrichtungen gibt, käme mensch auf die Zahl, die der Planung zugrundeliegt. Nur: Unsere Zahlen und die offiziellen der Straßenverkehrszählung (SVZ) sind schon für beide Richtungen. Sie sind so niedrig, dass die Anwaltskanzlei dachte, es sei nur eine Fahrtrichtung.
Wir brauchen einen Aufstand aus Grünberg. Die bekommen durch den Bau 3000 zusätzliche Autos in ihre Ortsdurchfahrt, u.a. an der Höfetränke. So werden Probleme auf die nächsten verschoben - rücksichtslos.
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Hier ist jetzt der erste Beitrag von dem Filmteam neulich: https://www.1730live.de/2026/07/24/absurder-eidechsenzaun/
Ist leider doch wieder viel Eidechsenkram, weil der Bürgermeister schlau genug ist, darüber viel zu reden - dann muss er sich nicht mit Argumenten und Fakten auseinandersetzen.
Das Filmteam gehört nicht zu einem bestimmten Sender, kann also sein, dass weitere Ausstrahlungen folgen.
Ist leider doch wieder viel Eidechsenkram, weil der Bürgermeister schlau genug ist, darüber viel zu reden - dann muss er sich nicht mit Argumenten und Fakten auseinandersetzen.
Das Filmteam gehört nicht zu einem bestimmten Sender, kann also sein, dass weitere Ausstrahlungen folgen.
Presseinfo
Bundesweite Fahrraddemo „Tour de Natur“ besucht Konfliktorte in und um Gießen
Anlagenring und B49-Neubau als Beispiele fataler Verkehrspolitik
Seit mehr als 30 Jahren rollt die „Tour de Natur“ als mehrwöchige Demonstration klimafreundlich durch Deutschland. Immer wieder sind Beispiele guter und schlechter Verkehrsplanung Grund für kleine Unterbrechungen oder Kundgebungen unterwegs. So auch in den nächsten Tagen, wenn die Tour auf ihrer diesjährigen Route in Gießen und Reiskirchen Station macht. Erstes Ziel ist am Mittwoch, den 29. Juli, der Gießener Anlagenring und die vertane Chance, endlich von der autoorientierten Stadtaufteilung zu einer Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität zu kommen. Am folgenden Donnerstag will die Fahrraddemo dann die geplante Trasse des B49-Neubaus im wertvollen Jossollertal inspizieren und lautstark für eine Verkehrswende hin zu Fuß, Fahrrad und Bahn statt euer Straßenbauten eintreten. Interessierte Mitradler*innen sind jederzeit willkommen. Am Mittwoch, den 29., startet die Tour um 9.30 Uhr an der Waldorfschule in Bad Nauheim, macht um 12 Uhr Mittagspause auf dem Kirchplatz Butzbach und passiert dann gegen 15.20 Uhr die Breitgasse in Langgöns, um 16.15 Uhr die Bushaltestelle Frankfurter Straße in Großen Linden und um 16.45 Uhr die Bushaltestelle Wetzlarer Straße in KleinLinden. Überall ist möglich, sich der Raddemo anzuschließen, ebenso gegen 17 Uhr in Höhe Schubertstraße und kurz danach dann am Selterstor (E-Klo). 17.15 Uhr folgt dann eine Kundgebung auf der Ostanlage direkt vor den Gerichtsgebäuden, die bei der Beerdigung der Verkehrswende in Gießen eine unrühmliche Rolle spielten. Im Anschluss geht es zur Sophie-Scholl-Schule, dem Übernachtungsplatz. Dort gibt es um 19 Uhr Abendessen und danach zwei spannende Workshops zur RegioTram-Idee für Gießen und zum B49-Neubau. Letzterer ist dann auch Hauptthema des Folgetages. Denn um 9.30 Uhr geht es vom Schulhof direkt auf die B49 bis zur Abfahrt nach Oppenrod, um dann auf Feldwegen die geplante Trasse näher kennenzulernen. Als skandalös betrachten die Verkehrswendeaktiven nicht nur, dass durch den Bau das Jossollertal zu großen Teilen zerstört und neuer Verkehr erzeugt wird, der dann die weiter östlich liegenden Orten zusätzlich belastet, sondern im Besonderen, dass dieser Bau aus Sanierungsmitteln finanziert wird – Bahn und marode Brücken also wegen des überflüssigen Neubaus im Stich gelassen werden. Wer sich der Trassenfahrt anschließen will, sollte um 10 Uhr an der Unterführung des R7-Radweges unter der A5 auf die Raddemo warten. Nahe der beiden ersten Baustellen unterhalb eines betroffenen Wohngebietes und der Grundschule sowie südlich von Lindenstruth wird es kleine Kundgebungen gegen den Straßenbau geben, dessen Plan auf manipulierten Zahlen für zukünftige Verkehrsmengen und behauptete Entlastungswirkungen beruht.
Infoseite: www.tourdenatur.net
Bundesweite Fahrraddemo „Tour de Natur“ besucht Konfliktorte in und um Gießen
Anlagenring und B49-Neubau als Beispiele fataler Verkehrspolitik
Seit mehr als 30 Jahren rollt die „Tour de Natur“ als mehrwöchige Demonstration klimafreundlich durch Deutschland. Immer wieder sind Beispiele guter und schlechter Verkehrsplanung Grund für kleine Unterbrechungen oder Kundgebungen unterwegs. So auch in den nächsten Tagen, wenn die Tour auf ihrer diesjährigen Route in Gießen und Reiskirchen Station macht. Erstes Ziel ist am Mittwoch, den 29. Juli, der Gießener Anlagenring und die vertane Chance, endlich von der autoorientierten Stadtaufteilung zu einer Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität zu kommen. Am folgenden Donnerstag will die Fahrraddemo dann die geplante Trasse des B49-Neubaus im wertvollen Jossollertal inspizieren und lautstark für eine Verkehrswende hin zu Fuß, Fahrrad und Bahn statt euer Straßenbauten eintreten. Interessierte Mitradler*innen sind jederzeit willkommen. Am Mittwoch, den 29., startet die Tour um 9.30 Uhr an der Waldorfschule in Bad Nauheim, macht um 12 Uhr Mittagspause auf dem Kirchplatz Butzbach und passiert dann gegen 15.20 Uhr die Breitgasse in Langgöns, um 16.15 Uhr die Bushaltestelle Frankfurter Straße in Großen Linden und um 16.45 Uhr die Bushaltestelle Wetzlarer Straße in KleinLinden. Überall ist möglich, sich der Raddemo anzuschließen, ebenso gegen 17 Uhr in Höhe Schubertstraße und kurz danach dann am Selterstor (E-Klo). 17.15 Uhr folgt dann eine Kundgebung auf der Ostanlage direkt vor den Gerichtsgebäuden, die bei der Beerdigung der Verkehrswende in Gießen eine unrühmliche Rolle spielten. Im Anschluss geht es zur Sophie-Scholl-Schule, dem Übernachtungsplatz. Dort gibt es um 19 Uhr Abendessen und danach zwei spannende Workshops zur RegioTram-Idee für Gießen und zum B49-Neubau. Letzterer ist dann auch Hauptthema des Folgetages. Denn um 9.30 Uhr geht es vom Schulhof direkt auf die B49 bis zur Abfahrt nach Oppenrod, um dann auf Feldwegen die geplante Trasse näher kennenzulernen. Als skandalös betrachten die Verkehrswendeaktiven nicht nur, dass durch den Bau das Jossollertal zu großen Teilen zerstört und neuer Verkehr erzeugt wird, der dann die weiter östlich liegenden Orten zusätzlich belastet, sondern im Besonderen, dass dieser Bau aus Sanierungsmitteln finanziert wird – Bahn und marode Brücken also wegen des überflüssigen Neubaus im Stich gelassen werden. Wer sich der Trassenfahrt anschließen will, sollte um 10 Uhr an der Unterführung des R7-Radweges unter der A5 auf die Raddemo warten. Nahe der beiden ersten Baustellen unterhalb eines betroffenen Wohngebietes und der Grundschule sowie südlich von Lindenstruth wird es kleine Kundgebungen gegen den Straßenbau geben, dessen Plan auf manipulierten Zahlen für zukünftige Verkehrsmengen und behauptete Entlastungswirkungen beruht.
Infoseite: www.tourdenatur.net
Anbei ein Foto der heutigen Kundgebung an der Lindenstruther Baustelle des geplanten B49-Neubaus. Dort schilderte die Inhaberin des Pferdehofs, welche Belastungen durch die mehrjährige Bauphase und das spätere, ca. 10m hohe Bauwerk direkt vor ihrem Hof entstehen. Auf dem Weg dorthin zeigten sich die Mitfahrenden schockiert über die Zerstörung des bislang noch naturnahen Jossollertales und die Nähe der Straße zu Wohngebieten und der Kirschberggrundschule. Schon am Abend vorher wurden sie in einem Workshop die Hintergründe und Details der Planung informiert. Ein weiterer Workshop informierte über die Vorschläge für eine Regiotram. Da eine der geplanten Trassen parallel zum B49-Neubau verlaufen würde, hatten beide Themen auch eine innere Verbindung.
Berichte von gestern stehen auch auf dem Tourblog unter https://tourdenatur.net/category/tour-blog/tour-2026/ (inzwischen auch der Bericht von der B49-Trassentour ... "Büdingen" ist da natürlich falsch, "Grünberg" müsste da stehen).
P.S. Transpi wieder heil (Foto)
Berichte von gestern stehen auch auf dem Tourblog unter https://tourdenatur.net/category/tour-blog/tour-2026/ (inzwischen auch der Bericht von der B49-Trassentour ... "Büdingen" ist da natürlich falsch, "Grünberg" müsste da stehen).
P.S. Transpi wieder heil (Foto)
Jetzt stehen die sechs Termine für die öffentlichen Veranstaltungen rund um den B49-Neubau fest. Wir beginnen in Grünberg, direkt an der B49 und den vom dort stark zunehmenden Verkehr betroffenen Grundstücken. Dafür wird ab nächstem Wochenende und dann den Tagen danach überall in der Kernstadt ein Flyer verteilt. Fürs Verteilen freuen wir und noch über Mithilfen von Menschen, die einen Teil übernehmen und da den Flyer in die Briefkästen werfen.
Für Grünberg laden wir zudem alle dortigen Fraktionen ein, dass sie um 17 Uhr auf den Begegnungsfest ihre Meinung zu der Verkehrszunahme in Grünberg und zum verursachenden Straßenneubau sagen können.
Nach Grünberg folgen Begegnungsfeste in Hattenrod und Burkhardsfelden, die von der neuen Trasse direkt betroffen sind. Anschließend laden wir nacheinander zu den drei Baustellen ein.
Bei allen sechs Terminen sind alle Menschen herzlich eingeladen - also auch Ihr, die Ihr das gerade lest. Und alle, denen Ihr das weiterleitet, weitererzählt ... Wir freuen uns besonders über alle, die etwas beitragen für die Essen-/Getränke-Mitbringtheke, als Spielideen auf der Straße oder Vorführungen von Musik, Lesungen, kleine Ansprachen, Theaterstücke, Jonglage usw. Es soll ein bunter Nachmittag werden, bei dem es aber auch immer um das Thema Straßenneubau geht (Ausstellungen, Infoauslagen usw.).
Die Termine in der Übersicht:
Sonntag, 30.8., 16 bis 20 Uhr in der Gartenstraße direkt an der B49 mit viel Platz für Gespräche, dazu Spiele, Infotafeln und eine Mitbringtheke für Getränke, Kuchen usw. (bringt gerne was mit)
17 Uhr: Speakers Corner - wir laden Parteien und Vereine ein, offen zu sagen, wie sie Grünberg vor dem Autodesaster schützen wollen
Samstag, 5.9. von 17 bis 20 Uhr in Hattenrod: Brunnengasse
Freitag, 11.9. von 17 bis 20 Uhr in Burkhardsfelden: Backhaus & Kirchplatz
Mittwoch, 16.9. von 17-20 Uhr am Feldweg südlich des in Bau befindlichen Bauwerk 3 (südöstlich von Reiskirchen Richtung Hattenrod)
Donnerstag, 24.9. von 17-20 Uhr am geplanten Bauwerk 4 südlich Lindenstruth am Ende der Martinstraße
Dienstag, 29.9. von 17-20 Uhr am Bauwerk 1 auf dem Feldweg/Radweg "R7" entlang von Wieseck und Bahnlinie westlich von Reiskirchen nahe der A5-Unterführung (am im Februar besetzten Baum)
Gruß aus der Projektwerkstatt. Jörg
Für Grünberg laden wir zudem alle dortigen Fraktionen ein, dass sie um 17 Uhr auf den Begegnungsfest ihre Meinung zu der Verkehrszunahme in Grünberg und zum verursachenden Straßenneubau sagen können.
Nach Grünberg folgen Begegnungsfeste in Hattenrod und Burkhardsfelden, die von der neuen Trasse direkt betroffen sind. Anschließend laden wir nacheinander zu den drei Baustellen ein.
Bei allen sechs Terminen sind alle Menschen herzlich eingeladen - also auch Ihr, die Ihr das gerade lest. Und alle, denen Ihr das weiterleitet, weitererzählt ... Wir freuen uns besonders über alle, die etwas beitragen für die Essen-/Getränke-Mitbringtheke, als Spielideen auf der Straße oder Vorführungen von Musik, Lesungen, kleine Ansprachen, Theaterstücke, Jonglage usw. Es soll ein bunter Nachmittag werden, bei dem es aber auch immer um das Thema Straßenneubau geht (Ausstellungen, Infoauslagen usw.).
Die Termine in der Übersicht:
Sonntag, 30.8., 16 bis 20 Uhr in der Gartenstraße direkt an der B49 mit viel Platz für Gespräche, dazu Spiele, Infotafeln und eine Mitbringtheke für Getränke, Kuchen usw. (bringt gerne was mit)
17 Uhr: Speakers Corner - wir laden Parteien und Vereine ein, offen zu sagen, wie sie Grünberg vor dem Autodesaster schützen wollen
Samstag, 5.9. von 17 bis 20 Uhr in Hattenrod: Brunnengasse
Freitag, 11.9. von 17 bis 20 Uhr in Burkhardsfelden: Backhaus & Kirchplatz
Mittwoch, 16.9. von 17-20 Uhr am Feldweg südlich des in Bau befindlichen Bauwerk 3 (südöstlich von Reiskirchen Richtung Hattenrod)
Donnerstag, 24.9. von 17-20 Uhr am geplanten Bauwerk 4 südlich Lindenstruth am Ende der Martinstraße
Dienstag, 29.9. von 17-20 Uhr am Bauwerk 1 auf dem Feldweg/Radweg "R7" entlang von Wieseck und Bahnlinie westlich von Reiskirchen nahe der A5-Unterführung (am im Februar besetzten Baum)
Gruß aus der Projektwerkstatt. Jörg
verkehr_b49_260830gruenberg.pdf
404.8 KB
Das ist der Flyer für Grünberg. Für die Veranstaltungen im September in Hattenrod, Burkhardsfelden und an den Baustellen werden gesonderte Flyer erstellt.
SAT1-Beitrag von heute: https://www.1730live.de/2026/08/24/start-fuer-umstrittenen-b-49-bau/
❤2
Forwarded from Jörg Bergstedt (Projektwerkstatt)
Gleich zwei Verkehrswendetermine am nächsten Samstag: Am frühen Nachmittag (13.30 Uhr) der Verkehrswendetag in Buseck - diesmal zum Thema "Barrierefreiheit und Fußwegequalität", und danach (ab 17 Uhr, Aufbau ab 15 Uhr) das Begegnungsfest B49 in Hattenrod (Brunnengasse)
Forwarded from Jörg Bergstedt (Projektwerkstatt)
Das Backhaus in Burkhardsfelden qualmt und raucht - gleich geht es los, das achte und vorerst letzte Begegnungsfest "Brücken bauen zwischen Menschen statt für Straßen". Diesmal gibt es als Highlight, die Möglichkeit, dass Ihr Bleche mit Kuchen, Pizza usw. oder Backformen mit Brot usw. mitbringt, die dann in den heißen Ofen geschoben werden. Außerdem Kletterübungen für Anfänger*innen und Fortgeschrittene - das Material dafür haben wir vor Ort. Und wie immer: Gute Gespräche, Ausstellungen, Spiele plus der Mitbringtheke für Essen und Trinken. Das alles von 17 Uhr auf dem Kirchplatz in Burkhardsfelden. Um 18 Uhr gibt es einen kleinen Infospaziergang mit Blick auf Trasse und erste Baustelle. (Aufbau ab ca. 15.30 Uhr)
Kommt rum und lasst uns nachdenken, wie wir das Jossollertal vor dem Betondenken retten können, welches Klimawandel, Verlust an landwirtschaftlichen Flächen und Natur verbrecherisch ignoriert!
https://b49.siehe.website
Die nächsten Termine:
Morgen abend in der Projektwerkstatt um 19 Uhr: Offene Runde zum Austausch "Wie weiter in Sachen B49?", danach um 20 Uhr gemeinsamer Kinoabend "Deckname Jenny" - ein unterhaltsamer Film über das Leben im Widerstand
Dreimal Treffen an den Baustellen der drei Brücken, die im Herbst gebaut werden sollen, jeweils von 17 bis 18 Uhr mit Infos vor Ort und einem kleinen Spaziergang entlang der Trasse am Bauwerk (kein Begegnungsfest, nur ein kurzes Zusammentreffen).
- Mittwoch, 16.9. mm Brückenbauwerk Nr. 3 der B49-Neubautrasse (Feldweg südöstlich von Reiskirchen)
- Donnerstag, 24.9. am Brückenbauwerk Nr. 4 der B49-Neubautrasse (Ende der Martinstraße südlich von Lindenstruth)
- Dienstag, 29.9. am Brückenbauwerk Nr. 1 der B49-Neubautrasse (Radweg R7 westlich von Reiskirchen nahe A5)
Wer mal die Projektwerkstatt kennenlernen will: Einfach vorbeikommen ... oder den 24.10. merken: Tag der Bibliotheken - da machen wir mit, schließlich gibt es hier eine große, attraktive politische Bücherei!
Kommt rum und lasst uns nachdenken, wie wir das Jossollertal vor dem Betondenken retten können, welches Klimawandel, Verlust an landwirtschaftlichen Flächen und Natur verbrecherisch ignoriert!
https://b49.siehe.website
Die nächsten Termine:
Morgen abend in der Projektwerkstatt um 19 Uhr: Offene Runde zum Austausch "Wie weiter in Sachen B49?", danach um 20 Uhr gemeinsamer Kinoabend "Deckname Jenny" - ein unterhaltsamer Film über das Leben im Widerstand
Dreimal Treffen an den Baustellen der drei Brücken, die im Herbst gebaut werden sollen, jeweils von 17 bis 18 Uhr mit Infos vor Ort und einem kleinen Spaziergang entlang der Trasse am Bauwerk (kein Begegnungsfest, nur ein kurzes Zusammentreffen).
- Mittwoch, 16.9. mm Brückenbauwerk Nr. 3 der B49-Neubautrasse (Feldweg südöstlich von Reiskirchen)
- Donnerstag, 24.9. am Brückenbauwerk Nr. 4 der B49-Neubautrasse (Ende der Martinstraße südlich von Lindenstruth)
- Dienstag, 29.9. am Brückenbauwerk Nr. 1 der B49-Neubautrasse (Radweg R7 westlich von Reiskirchen nahe A5)
Wer mal die Projektwerkstatt kennenlernen will: Einfach vorbeikommen ... oder den 24.10. merken: Tag der Bibliotheken - da machen wir mit, schließlich gibt es hier eine große, attraktive politische Bücherei!
projektwerkstatt.de
Kein Neubau der B49 im Kreis Gießen! - Rettet die Jossolleraue! » Verkehrswende im Wiesecktal
Jossoller, Sonnenhof, Martinsheim und der Erholungsraum am Nonn in Gefahr, die Kirschbergschule beschallt: Der Bau der B49-Umgehung südlich von Reiskirchen und Lindenstruth muss verhindert werden!